Demenz-WG Mittenheim



Lage

Die Demenz-WG Mittenheim liegt zwischen Unter- und Oberschleißheim im Grünen.

Haus

Die Anlage wird 2026 fertiggestellt und bietet einen abgeschlossenen Bereich (ca. 350 qm) für die WG. 

Zimmer

Die WG umfaßt 10 Einzelzimmer, außerdem Wohn- und Gemeinschaftsräume, samt Küche und Garten.



Die obigen Fotos geben den derzeitigen Stand des Baus wieder und werden immer wieder durch aktuelle Bilder ersetzt.


Aktuelle Informationen zur Demenz-WG Mittenheim

 

 

1. Alle Plätze belegt

 

Bei unserem Treffen waren einerseits die sechs Angehörigen, die schon seit längerem bei den Treffen mitwirken und sechs Interessierte, die zum ersten Mal bei unserem Treffen anwesend waren.

 

Nach vielen Fragen an Frau Bohnert und Frau Beckerbauer vom Katholischen Männerfürsorgeverein (Vermieter) und an Frau Topolko (Pflegedienst Vitana) entschieden sich vier Interessierte, einen Platz ab  Juli zu beantragen und für zwei Interessierte wurde klar, dass sie erst einmal auf die Warteliste möchten. Damit ist die Demenz-WG komplett belegt.

 

Die 10 Angehörigen der zukünftigen Bewohner freuen sich schon sehr auf den Beginn der Demenz-WG im Juli. 

 

Auf der nachfolgenden Gremiumssitzung hat sich jeder für ein Zimmer entschieden, so dass die Zimmeraufteilung geklärt ist.

Die Satzung und die Rahmenvereinbarung wurden akzeptiert, sodass sich das Gremium der Selbstbestimmung gebildet hat.

 

 

 

 

2. Zweites Treffen des Gremiums der Selbstbestimmung

 

Bei der anschließenden 2. Sitzung des vorläufigen Gremiums  unter der Leitung unserer Moderatorin Merdiana Palmer, waren zum ersten Male fast alle Mitglieder zusammen.

 

 

 Es wurden folgende Entscheidungen getroffen:

 

  • Festlegung der stellvertretenden Verwalterin des Kassenbuches (Sprecher, stellvertretende Sprecherin und Kassenbuchführerin und der Pflegedienst) wurden bei der 1. Sitzung festgelegt.
  • Aufteilung der 10 Räume auf die 10 Bewohner
  • Auftrag an ein Möbelhaus für die Demenz-WG-Küche mit Granitarbeitsplatte, aber ohne Granit-Rückwand. 
  • Überlegungen und weitere Vorgehensweise bezüglich der Einrichtung der WG

 

3. Erneute Besichtigung der Baustelle mit allen Angehörigen der zukünftigen Bewohnern ist gewünscht
Eventuell ist ein Besichtigungstermin nach Ostern möglich. Bis dahin hat sich bestimmt auch wieder ganz viel in den Räumlichkeiten getan.

 

 

4. Weitere Vorgehensweise

 

Ein erneutes Treffen in der offenen Runde für die Interessierte ist wahrscheinlich erst Ende April / Anfang Mai sinnvoll, wenn sich wieder Neues ergeben hat.

 

 

 

Wenn jemand von den Interessierten gerne auf die Warteliste aufgenommen werden möchte, dann bitte ich um eine kleine Info. 

 

Aktuell befinden sich auf der Warteliste vier Interessierte.

 

Nähere Informationen

  

Wenn Sie mehr über den aktuellen Stand der Demenz-WG erfahren möchten oder wenn Sie Interesse an einem Platz in der Wohngemeinschaft haben,

dann können Sie gerne anrufen oder eine Email schreiben:

  

Gönke Klar

(Vorsitzende des Kranken- und Altenpflegevereins Oberschleißheim)

unter 089 31594444

oder per Email unter [email protected]

 

 

 



 

     Die Räume der Demenz-WG

 

Der Katholische Männerfürsorgeverein baut aktuell in Mittenheim im Norden von Oberschleißheim die Räumlichkeiten für ein ambulant betreutes Wohnen für pflegebedürftige Menschen mit Demenz.
Auf insgesamt 390 qm entstehen 10 Wohneinheiten mit eigenem Bad, dazu ein großer Gemeinschaftsbereich mit Küche, Ess- und Wohnbereich und ein abgeschlossener Garten – eine moderne Alternative zum Pflegeheim.

 

Jeder Mieter verfügt über ein Einzelzimmer (ca. 20qm) mit Duschbad und WC.

 

           - die Zimmer sind individuell gestaltbar

 

           - die Zimmer sind ein Rückzugsbereich, der von allen respektiert werden soll.

 

Die Fertigstellung ist für Sommer 2026 geplant.

 

     Das Konzept der Demenz-WG

 

Das zentrale Anliegen unserer ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaft  (abWG) ist es, Menschen mit Demenz ein möglichst selbstbestimmtes, sicheres und würdevolles Leben zu ermöglichen – in einer vertrauten Umgebung und begleitet von einem kleinen, beständigen Pflege- und Betreuungsteam, das für Stabilität, Nähe und eine familiäre Atmosphäre sorgt.

 

Menschen mit ärztlich diagnostizierter dementieller Erkrankung (Pflegegrad 2 oder höher) sollen individuell begleitet werden – mit dem Ziel 

     - so viel Eigenständigkeit wie möglich zu bewahren

     - eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen,

     - Angehörige zu entlasten,

     - professionelle Pflegeleistungen nahtlos zu integrieren.

     - den Mietern ein Bleiben bis ans Lebensende zu ermöglichen – solange das         individuelle Krankheitsbild und die persönlichen Verhaltensweisen des                     dementen Menschen einem verträglichen Zusammenleben in unserer

       WG nicht entgegenstehen.

 

 

Die Einbindung der Angehörigen ist  von enormer Bedeutung, denn als vertraute Bezugspersonen kennen sie die individuellen Bedürfnisse unserer Mieter genau. Dadurch können sie die Zusammenarbeit mit dem Betreuungsteam maßgeblich fördern.

 

 Die Betreuung und Pflege in diesen WGs brauchen Pflegefachkräfte, Betreuungskräfte und ehrenamtliche Helfer, um eine umfassende Versorgung und Betreuung zu gewährleisten.

 

Zuständig für den guten und sinnvollen Einsatz des Personals ist der Pflegedienst.

 

          - Er gewährleistet eine 24-Stunden-Präsenz, an 7 Tagen der Woche, zur                 Sicherstellung der Grundversorgung und Sicherheit.

 

          - Der Pflegedienst ist verantwortlich für die professionellen pflegerische                   Maßnahmen.

 

          - Er kümmert sich um die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und aktive                    Gestaltung des Alltags und der Freizeit der Mieterinnen und Mieter.

 

          - Er unterstützet die Bewohner entsprechend ihren vorhandenen Fähigkeiten          bei alltäglichen Verrichtungen, bei sozialen Interaktionen und bei

           speziellen Angeboten.

 

  

Die Mieter bewältigen ihren Lebensalltag auch in der hauswirtschaftlichen Versorgung entsprechend ihren Fähigkeiten. Da krankheitsbedingte Kompetenzeinbußen, insbesondere bei dementiell Erkrankten, die selbstständige Alltagsgestaltung einschränken, werden die Mieterinnen und Mieter respektvoll durch Betreuungskräfte unterstützt. Das „Wie“ ist hierbei wichtiger als das „Was“. Das Wohlbefinden soll im Vordergrund stehen.

 

    - Gemeinsames Kochen und Backen

 

          - Bewegung (Gymnastik, Spiele und Spaziergänge)

 

          - Kreative Tätigkeiten (Malen, Basteln, Singen)

 

          - Sinnes- und Gedächtnistraining

 

          - Gemeinsame Feste und Feiern (Geburtstage, Feiertage

 

 

Die Mieter bewältigen ihren Lebensalltag auch in der hauswirtschaftlichen Versorgung entsprechend ihren Fähigkeiten. Da krankheitsbedingte Kompetenzeinbußen, insbesondere bei dementiell Erkrankten, die selbstständige Alltagsgestaltung einschränken, werden die Mieterinnen und Mieter respektvoll durch Betreuungskräfte unterstützt. Das „Wie“ ist hierbei wichtiger als das „Was“. Das Wohlbefinden soll im Vordergrund stehen.

 

 

Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

   

Miete und Miet-Nebenkosten (Mietvertrag mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein GmbH & Co. KG)

 

     Haushaltskosten mit gemeinsamen Haushaltskonto für die Einkäufe und Anschaffungen etc.

 

     Pflege- und Betreuungskosten für die 24/7 - Betreuung

 

          - Individuelle pflegerische Maßnahmen rechnet der Pflegedienst direkt mit der             Pflegekasse und den Krankenkassen ab.

 

             Die Demenz-WG erstellt mit Unterstützung der Pflegedienste vor dem Einzug           eines Mieters einen individuellen Kostenplan und unterstützt auf Wunsch die           Angehörigen bei der Antragstellung auf Kostenübernahme.

 

 

Das Gremium der Selbstbestimmung, das sich aus den Bewohnern bzw. ihren Betreuern zusammensetzt, trifft alle Entscheidungen, die die WG betreffen. Dieses Gremium schließt auch die Verträge mit den Dienstleistern ab.